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Rib Eye Steak


Lesezeit 2 Minuten Lesezeit

Das Rib Eye Steak ist die amerikanische Alternative zum Entrecote und wird aus der Hohen Rippe geschnitten. Zartes, feinfaseriges Muskelfleisch und eine ausgeprägte Marmorierung machen diesen Steak Cut so beliebt.

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Rib Eye Steak roh mit Salzflocken auf einem Holzbrett
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Das Rib Eye Steak ist die amerikanische Alternative zum Entrecote und wird aus der Hohen Rippe geschnitten. Zartes, feinfaseriges Muskelfleisch und eine ausgeprägte Marmorierung machen diesen Steak Cut so beliebt. Ein Rib Eye ist intensiver Rindfleischgeschmack für echte Fans.

Steckbrief Rib Eye Steak

  • Herkunft: aus dem vorderen Rückenstück beim Rind (Hohe Rippe), zwischen der 8. und der 12. Rippe geschnitten, ohne Knochen
  • Aussehen: 3 verschiedene Muskelstränge mit einem charakteristischen „Auge“ und einer deutlichen Marmorierung
  • Fleischstruktur: zartes Muskelfleisch, mehr mit Fett durchwachsen als beispielsweise das Rumpsteak aus dem Roastbeef (hinterer Rückenteil)
  • Geschmack: durch vergleichsweise hohen Fettanteil sehr saftig und geschmacksintensiv
  • Zubereitung: Kurzbraten oder Grillieren

Was ist ein Rib Eye Steak?

Lage Rib Eye Steak im Rinderrücken als Grafik

Das Rib Eye gehört zu den typisch amerikanischen Fleischcuts und wird aus dem vorderen Rückenstück ohne Knochen geschnitten, das auch als Hohe Rippe bzw. Hochrippe bekannt ist und sich direkt an den Nacken des Rindes anschliesst.

Seinen Namen verdankt es dem in der Mitte liegenden Muskelstrang, der mit seinem Fettdeckel optisch stark an ein Auge erinnert. Hierbei handelt es sich um den Ausläufer des Longissimus aus dem benachbarten Roastbeef.

Die ersten Steaks, die aus der Hohen Rippe direkt hinter dem Nacken geschnitten werden, sind die sogenannten Prime Ribs. Sie sind schön durchwachsen und werden – anders als die Rib Eyes – mit Knochen angeboten. Hier in der Schweiz ist dieser amerikanische Cut allerdings selten zu finden.

Ein Rib Eye Steak sollte mindestens 3 Zentimeter dick geschnitten sein und bringt so zwischen 200 und 550 Gramm auf die Waage. Metzgermeister und Fleischsommelier Dirk Ludwig zeigt dir, wie es geht:

Was für Fleisch ist Rib Eye Steak?

Das Rib Eye Steak ist wegen seines zarten Muskelfleisches und der intensiven Marmorierung so beliebt. Das Fettgewebe hält des Fleisch beim Grillieren und Braten wunderbar saftig und verleiht ihm einen intensiven Geschmack.

Rib Eye Steak roh mit Salzflocken auf einem Holzbrett
Das Auge, das dem Rib Eye Steak seinen Namen gibt, ist deutlich zu erkennen.

Insgesamt besteht das Steak aus drei unterschiedlichen Muskelsträngen, die durch Fettgewebe voneinander abgegrenzt sind. Neben dem Auge (Longissimus aus dem Roastbeef) findet sich ganz oben der Spinalis Dorsi. Dieser auch als Rib Eye Cap bezeichnete Muskel wird manchmal separat herausgelöst als „bestes Stück vom Rib Eye“ angeboten – allerdings nur sehr selten.

Wie bereitet man ein Rib Eye Steak zu?

Für uns gehört das Rib Eye natürlich auf den Grill: Zunächst wird es bei hohen Temperaturen von allen Seiten kurz angrilliert (1 bis 2 Minuten bei mindesten 250 °C pro Seite), damit es eine schöne Kruste und leckere Röstaromen bekommt. Dann im indirekten Bereich bis zur gewünschten Garstufe ziehen lassen. Anschliessend sollte das Fleisch noch etwas ruhen. Alternativ kannst du auch dein Rib Eye Steaks rückwärts grillieren.

Mit einiger Erfahrung fällt es dir sicher nicht schwer, die gewünschte Garstufe auf den Punkt zu treffen. Falls du dir unsicher bist, kannst du einfach die Kerntemperatur für Rib Eye Steak zur Hilfe nehmen. Die verrät dir, wann dein Steak rare (blutig), medium rare (englisch), medium (rosa), medium well (halbrosa) oder well done (durch) ist.

Gegrilltes Rib Eye Steak auf einer Schieferplatte
Grilliert schmeckt das Rib Eye Steak einfach herrlich. Das Auge ist auch nach dem Grillieren noch zu erkennen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Entrecote und einem Rib Eye Steak?

Entrecote und Rib Eye werden oftmals gleichgesetzt. Fachlich korrekt wird das Entrecote aber weiter hinten aus dem Zwischenrippenbereich geschnitten, direkt am Übergang zum Roastbeef. Geschmacklich sind beide Cuts aber selbst für Fleischexperten nicht zu unterscheiden.


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