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Türkischer Zwiebelsalat

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Dieser Zwiebelsalat ist klein, einfach und richtig stark im Geschmack. Perfekt zu Döner, Fleisch, Fladenbrot oder sogar aufs Mettbrötchen.

Der Salat ist würzig, leicht scharf und angenehm frisch. Durch Sumach und Zitrone wird er nicht zu sauer, sondern bekommt eine schöne Frische. Die Zwiebeln werden mild und leicht süsslich.

Passt super zu grilliertem Fleisch, Döner, Fladenbrot, Brotzeit oder als schnelle Beilage beim Grillieren.


Vorbereitung

  1. 1

    Zwiebeln fein schneiden: Zwiebeln schälen, halbieren und in sehr feine Halbringe schneiden. Je feiner die Zwiebeln sind, desto besser verbinden sie sich später mit Sumach, Zitrone und Öl.

    Extra-Tipp: Ein Gemüsehobel macht die Zwiebelringe besonders gleichmässig. Mit dem Messer klappt es aber genauso – Hauptsache schön dünn.

  2. 2

    Zwiebeln milder machen: Die Zwiebeln mit Salz in eine Schüssel geben und 1 bis 2 Minuten mit den Händen leicht kneten. Dadurch werden sie weicher, saftiger und verlieren etwas von ihrer rohen Schärfe.

    Wer die Zwiebeln besonders mild möchte, legt sie danach 5 Minuten in kaltes Wasser. Anschliessend gut ausdrücken, damit der Salat nicht wässrig wird.

  3. 3

    Petersilie und Gewürze dazugeben: Petersilie hacken und zu den Zwiebeln geben. Sumach, Zitronensaft, Olivenöl, Pfeffer und optional Pul Biber hinzufügen. Alles gründlich mischen.

    Jetzt sollte der Salat schon frisch und leicht säuerlich duften.

  4. 4

    Kurz ziehen lassen: Den Salat 5 bis 15 Minuten ziehen lassen. Danach noch einmal probieren.


Türkischen Zwiebelsalat frisch servieren. Er passt direkt auf den Grillteller, ins Fladenbrot, neben Köfte oder als frische Beilage zu Steak, Lamm und Poulet.

Fehlt etwas?Lösung
Zu scharf
kurz stehen lassen oder etwas mehr Petersilie dazugeben
Zu sauer
1 TL Granatapfelsirup oder eine kleine Prise Zucker
Zu flach
mehr Sumach, Salz oder Zitrone
Zu trocken
kleiner Schuss Olivenöl
Zu wässrig
Zwiebeln besser ausdrücken, Tomaten später zugeben

Warum Sumach in den türkischen Zwiebelsalat gehört

Sumach ist kein Deko-Gewürz. Es ist der Schlüssel für den typischen Geschmack. Das Gewürz wird aus den roten Früchten des Sumach-Strauchs gewonnen und schmeckt fruchtig-säuerlich, leicht herb und frisch.

Gerade bei Zwiebeln funktioniert Sumach so gut, weil es die rohe Schärfe ausbalanciert. Zusammen mit Zitrone entsteht eine Säure, die nicht spitz, sondern rund schmeckt.

Ohne Sumach

  • eher normaler Zwiebelsalat
  • oft scharf und roh
  • braucht mehr Zitrone
  • weniger spannend zu Grillfleisch

Mit Sumach

  • typisch türkischer Geschmack
  • frischer, runder, aromatischer
  • bekommt natürliche Säure
  • perfekte Beilage zu Köfte, Döner und Kebap

Benny’s Tipp

Sumach ruhig grosszügig verwenden. Zwei Teelöffel sind für den Anfang gut, drei machen es richtig türkisch. Nur nicht mit Zitronensaft übertreiben, sonst wird der Salat zu sauer.

Benny


Variante: türkischer Zwiebelsalat mit Granatapfelsirup

Granatapfelsirup macht den Salat etwas fruchtiger und runder. Besonders zu Lamm, Köfte, Adana Kebap und grilliertem Gemüse passt diese Variante richtig gut.

Du brauchst zusätzlich:

ZutatMenge
Granatapfelsirup
1 TL
optional mehr Sumach
½ TL
optional Pul Biber
nach Geschmack

Den Granatapfelsirup einfach mit Zitronensaft und Olivenöl unterrühren. Wichtig: Nicht zu viel nehmen. Der Salat soll frisch und säuerlich bleiben, nicht süss kleben.


Variante: türkischer Zwiebelsalat mit Tomaten

Tomaten machen den Salat saftiger und milder. Diese Variante passt besonders gut zu Fladenbrot, Lahmacun, grilliertem Poulet und vegetarischen Grillgerichten.

Du brauchst zusätzlich:

ZutatMenge
Kirschtomaten
6 Stück
oder normale Tomate
1 kleine
optional frische Minze
ein paar Blätter

Tomaten erst kurz vor dem Servieren unterheben. Sonst ziehen sie zu viel Wasser und der Salat verliert seinen Biss.


Was passt zu türkischem Zwiebelsalat?

Türkischer Zwiebelsalat ist eine echte Grillbeilage. Er bringt Säure, Frische und Biss auf den Teller – genau das, was bei kräftigem Grillgut oft fehlt.

GerichtWarum es passt
Köfte
Frische gegen würziges Hackfleisch
Adana Kebap
Säure und Zwiebelbiss zur Schärfe
Dönerfleisch
klassischer Begleiter
Lammkoteletts
Sumach passt perfekt zu Lamm
Steak
frische Beilage statt schwerer Sauce
Pouletspiesse
macht den Teller saftiger
Sucuk
gleicht Fett und Würze aus
Lahmacun
direkt mit einrollen
Fladenbrot
perfekt zum Auftunken
Grillgemüse
macht vegetarische Teller spannender
Halloumi
Säure gegen Salz und Fett
Falafel
frisch, würzig, leicht

Benny’s Tipp

Mach direkt mehr davon. Türkischer Zwiebelsalat sieht nach kleiner Beilage aus, ist aber auf dem Tisch immer schneller weg als gedacht – besonders, wenn Fladenbrot danebenliegt.

Benny


Nährwerte pro Portion

Die Werte sind grobe Richtwerte für 4 Portionen, zubereitet mit 2 grossen roten Zwiebeln, Petersilie, 2 EL Zitronensaft und 3 EL Olivenöl.

NährwertPro Portion
Kalorien
ca. 95 kcal
Eiweiß
ca. 1 g
Fett
ca. 7 g
Kohlenhydrate
ca. 7 g
Ballaststoffe
ca. 2 g
Zucker
ca. 4 g
Salz
ca. 1 g

Leichtere Variante

AnpassungEffekt
Nur 1 EL Olivenöl verwenden
spart ca. 30–40 kcal pro Portion
Mehr Zitrone statt mehr Öl
frischer und leichter
Tomaten ergänzen
mehr Volumen, kaum mehr Kalorien
Granatapfelsirup weglassen
weniger Zucker

Türkischer Zwiebelsalat ist insgesamt eine leichte Grillbeilage. Die meisten Kalorien kommen aus dem Olivenöl. Wer es leichter möchte, nimmt weniger Öl und dafür etwas mehr Zitrone oder Sumach.


Häufige Fehler und einfache Lösungen

ProblemUrsacheLösung
Salat schmeckt zu scharf
Zwiebeln sind zu kräftig
mit Salz kneten oder kurz wässern
Salat wird wässrig
Zwiebeln oder Tomaten ziehen Flüssigkeit
Zwiebeln gut ausdrücken, Tomaten später dazu
Salat schmeckt flach
zu wenig Säure oder Salz
mehr Sumach, Zitrone oder Salz
Salat ist zu sauer
zu viel Zitrone oder Sumach
etwas Granatapfelsirup oder Prise Zucker
Salat ist zu ölig
zu viel Olivenöl
mehr Zwiebeln/Petersilie dazugeben
Zwiebeln sind zu weich
zu lange gezogen
frisch zubereiten und nicht stundenlang stehen lassen

Fazit

Türkischer Zwiebelsalat ist eine der einfachsten und besten Grillbeilagen überhaupt. Du brauchst nur rote Zwiebeln, Sumach, Petersilie, Zitrone und Olivenöl – und nach 15 Minuten steht ein Salat auf dem Tisch, der fast jedes Grillgericht besser macht.

Der Trick liegt in der Balance: Zwiebeln fein schneiden, kurz mit Salz kneten, nicht zu viel Öl nehmen und Sumach nicht vergessen. Dann wird der Salat frisch, würzig, leicht säuerlich und richtig aromatisch.

Ob zu Köfte, Döner, Lamm, Steak, Pouletoder Fladenbrot: Dieser türkische Zwiebelsalat bringt genau das auf den Teller, was beim Grillieren oft fehlt – Frische, Säure und Biss.


Menüart
Menüart Beilage, Salate
Küchenstil
Küchenstil Gemüse, Vegetarisch
Vorbereitung
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit
Kochzeit 0 Minuten
Wartezeit
Wartezeit 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad
Schwierigkeitsgrad mittel

Portionen für 4 Personen

Zutaten

5
rote Zwiebeln
1 Bund
glatte Petersilie
2 EL
Sumach
1 TL
Salz
1 Stk
Zitronensaft
3 EL
Olivenöl
Pfeffer schwarz

(0 Bewertungen, Durchschnittlich: 0/5 Sternen)
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